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NEWS

21.10.06    Erstes Biwak überlebt

Vergangenen Montag ging es um sieben Uhr mit 25 kg Gepäck aufm Rücken, Tarnschminke im Gesicht und Gewehr in der Hand ab ins Biwak.

Am ersten Tag waren wir nur damit beschäftigt, unsere Stellungen auszubuddeln. Dank des Spatens hatte ich nach 6 Stunden ein akzeptablen Schutz und Versteck vorm „Feind“. Leider sollten wir in unserem Loch auch die erste Nacht verbringen. Ich bevorzugte jedoch den Platz direkt am Lagerfeuer… Nach insgesamt zwei Stunden Schlaf mussten wir uns in aller Kälte um 6 Uhr Waschen. Zum Glück bin ich durchs Paddeln schon ein bisschen abgehärtet, was die Kälte angeht… Aber so richtig wach wurde ich erst, als ich meinen Platz in meinem Loch einnehmen sollte. Ich huschte unter die Zelthülle und plötzlich krabbelte etwas auf meinem Bein und fing an zu quietschen. Wie Frauen nun mal so reagieren, fing ich laut anzuschreien und das „etwas“ verschwand im Wald. Mir ist bis heute noch nicht bewusst, was für ein Fiech in meinem Loch saß…aber wenn ich ehrlich bin, will ich es auch gar nicht wissen!!!!

Zum Glück durften wir unsere Zelte wieder aufbauen… Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie happy ich war, dass wir die nächste Nacht in den Zelten schlafen durften!!!

Am Mittwochmittag ging es dann endlich wieder zurück in die Kaserne. Wir Mädels konnten es gar nicht abwarten zu duschen, frische Sachen anzuziehen und kein grünes Gesicht mehr zu haben.

Zum krönenden Abschluss des Biwaks kam der Marsch, den ich nie vergessen werde!!!

Anfangs war es ja noch ok. Der Rücken schmerzte zwar, aber es war noch auszuhalten. Jedoch schaffte unser Zug es nicht, im Gleichschritt zu gehen und dabei das schöne Lied „Wir tragen das silberne Edelweiß am Rock“ zu singen. Den Ausbildern passte dies natürlich nicht und somit stieg die Anspannung, da wir alle 100 m stoppen mussten. Zwei Mädels aus unserem Trupp verloren nach einer halben Stunde Marsch die Kräfte und konnten nicht mehr.

Ich musste mich noch nie in meinem Leben so beherrschen und habe mich auch noch nie so verausgabt. Mein ganzer Körper schmerzte. Mein Rücken, meine rechte Schulter und meine Füße….alles tat weh! Zwanzig Minuten vor der Kaserne wurde das Lauftempo auch noch erhöht… die letzten 100 Meter vor dem Kasernentor mussten wir joggen. Es war einfach der Horror. Als wir endlich aufm Kasernengelände waren, mussten wir bis zu unserem Gebäude im Gleichschritt joggen und nebenbei auch noch singen…. Ich frag mich, wie ich den 25km Marsch überleben soll….

Eines steht fest: ich werde dieses Wochenende die meiste Zeit in meinem Bett liegen und schlafen oder Fernsehschauen. Das hab ich mir verdient :)


13.10.06    Ersten zwei Wochen überstanden

Am 04. Oktober hat meine Grundausbildung als Sportsoldat in Dillingen begonnen und  nun hab ich schon 10 Tage Dienst absolviert.
Mit dunklen Augenringen und akuten Schlafmangel bin ich heute nach Hause gefahren und habe das Wochenende frei. Halleluja!!!

Nun aber eine kleine Berichterstattung zu den ersten 10 Tagen bei der Grund- ausbildung. Jeden Morgen um fünf Uhr heißt es: „Vierter Zug, auuuuuufstehhhhhhn“, anschließend haben wir ca. 10 Minuten Zeit zum Waschen und Anziehen. So früh am Morgen bedeutet das Stress…. Aber man gewöhnt sich dran!

Unsere Ausbilder sind sehr nett. Einerseits streng, andererseits auch mal für einen Spaß zu haben. Zu den erfreulichsten Momenten des Tages gehört: „Vierter Zug, Zaaaapfenstreeeeeiiiiiiich“. Auch wenn die Nacht SEHR kurz ist, kann man ausreichend Kraft schöpfen….

Unser Zug besteht aus 34 Spitzensportlern. Alle sehr nett… Insgesamt sind wir fünf Kanuten, drei Kanuslalomfahrer und zwei Wildwasser Abfahrtsfahrer.
Unsere Stube besteht aus fünf Mädels. Wir verstehen uns super und sind viel am Lachen, auch wenn es uns mal nicht so gut geht.

Die Schießausbildung ist sehr anstrengend, vor allem wenn man vier Stunden lang das Maschinengewehr in voller Montur zerlegt und zusammensetzt. Aber da muss man durch!!!

Nächste Woche ist drei Tage lang Biwak angesagt. Wird sicherlich sehr anstrengend werden… Aber  in sieben Wochen habe ich es dann geschafft :-)
Und dann kann ich auch endlich wieder trainieren....

Nächste Berichterstattung folgt in einer Woche!

06.10.06    Stillgestanden !!!

Und los gehts...

Seit 04.10. ist Meli in Dillingen und absolviert ihre Grundausbildung bei der Bundeswehr. Aber in 8 Wochen ist sie wieder in Augsburg!
Und dann paddeln, paddeln, paddeln....      :-)

Bis dahin mach ich, Mellis Bruder Andi, alles was mit der Website zu tun hat!
Ich hoffe ich bin eine würdige Vertretung....

02.10.06    "Burn the shit party 8"

        Die Band meines Bruders "General Mad Lee" hat am 21.10.06 ein Konzert im Paradox         (Ingolstadt). Wer Lust hat sich die gute Musik anzuhören - einfach bei mir melden!!!

        Eintrittskarte im Vorverkauf 4 €, Abendkasse 6 €.

        Eventuell könnt ich die Interessenten aus Augsburg mitm Auto mitnehmen... Meldet         euch!!!!

17.09.06    Deutsche Kanuslalom Meisterschaft in Oker

Irgendwie lief es einfach nicht...

Der erste Lauf der Qualifikation war noch sehr gut und ich lag auf Platz 2 hinter Dorothée Utz. Im zweiten Lauf lief jedoch alles schief. Mit fünf Torstabberührungen und einem großen Fahrfehler verpasste ich um einen Platz das Finale...
Leider durfte ich auch nicht mit der Mannschaft an den Start gehen.

Die Saison 2006 ist somit für mich beendet. Ab 04. Oktober werde ich in Dillingen die Grundausbildung bei der Bundeswehr machen.

27.08.06
    U23 Europameisterschaft in Nottingham (GB)


Gold und Silber bei der U23 Europameisterschaft in Nottingham

Besser hätte es nicht ausgehen können. In der Mannschaft holten wir mit insgesamt 12 Sekunden Vorsprung und zwei fehlerfreien Läufen die Goldmedaille.

Im Einzel blieb bloß eine Paddlerin ungeschlagen - Jana Dukatova, die amtierende Weltmeisterin. Dritte wurde meine Teamkollegin Dorothée Utz.

Hier gehts zu den Bildern...


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Melanie Pfeifer